LandFrauen Hohne fahren nach Hamburg

| Hohne

Die LandFrauen Hohne fahren nach St. Pauli in die "Heiße Ecke"

Fahrt nach St. Pauli ins Schmidt‘s Theater in die „Heiße Ecke“

Die Hohner LandFrauen starteten bei herrlichem Frühlingswetter am 06. April 24 zu einer Busfahrt nach Hamburg zum Musical „Heiße Ecke“ auf der Reeperbahn in St. Pauli.

Vor der Vorstellung hatten wir noch Zeit, um uns ein wenig auf der Reeperbahn umzusehen und eine Kleinigkeit zu essen.

Das Musical ist mit über 5.000 Vorstellungen und 2,8 Millionen Zuschauern das erfolgreichste deutsch­sprachige Musikstück aller Zeiten (hamburg-tourism.de) und hat mittlerweile Kultstatus.

Bei der „Heißen Ecke“ handelt es sich um einen Kiez-Imbiss (den es wirklich einmal gab), und rund um diese Würstchenbude wird in einer temporeichen Show das Leben, Lieben und Leiden auf St. Pauli dargestellt. Dazu schlüpfen neun Schauspieler in über 50 Rollen. Aktuelles aus Politik und Gesellschaft wird in die Vorstellung eingearbeitet („Hier wird nix abgegeben auch kein Haschisch – auch wenn das jetzt legal ist!“). Ein Mitarbeiter der "Heißen Ecke" wird Vater eines Sohnes; er bekommt als Geschenk einen Strampler in einem „genderneutralen Rosa“ überreicht.

Die Geschichten erzählen von Prostituierten, Zuhältern, bayerischen und schwäbischen Kiezbesuchern, aber auch von ganz normalen Leuten, die hier leben. Ob Junggesellen-Abschied einer munter dem Alkohol zusprechenden Gruppe aus Pinneberg oder die Versuche eines jungen Studenten, sich vom Rockzipfel der Mutter zu lösen, das Verlieren einer alten Liebe oder das Finden einer Neuen – jede Szene wird in herrlich direkter Art, mit trockenem Humor, aber auch mal leise mit viel Herzblut dargestellt. Die „Heiße Ecke“ ist für ihre Gäste aus St. Pauli eine Art Heimat geworden, und so halten sie in Freud und Leid zusammen und jeder wird mit seinen Macken und Schrullen so angenommen, wie er oder sie ist.

Nach dem herrlichen Theatergenuss ging es zum Essen zu den Landungsbrücken ins „Blockbräu“, wo wir bei Schunkelmusik und gutem Essen den Tag ausklingen ließen, bevor es wieder mit dem Bus zurück in die Heimat ging.

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