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15.12.17

Hohne beschließt ausgeglichenen Haushalt

Der Haushalt für das kommende Jahr hat den Hohner Ratsherr Jörn Künzle (WGH) am Dienstagabend zu einer Dankesrede bewegt. „Der Haushalt ist seit Langem endlich mal wieder ausgeglichen“, freute sich Künzle und bedankte sich bei Gemeindedirektor Jörg Warncke. Der WGH-Ratsherr bedachte auch Kämmerer Eike Hebecker mit Lob, der bei der Ratssitzung nicht vor Ort war. Anschließend verabschiedete der Gemeinderat den Haushalt einstimmig.

Künzle hoffte sogar auf eine „charmante, kleine Rückstellung“. SPD-Ratsherr Hartmut Hentschel freute sich ebenfalls über den ausgeglichenen Haushalt, wies allerdings darauf hin, dass es sich ausschließlich um den Ergebnishaushalt handle. „Die Schulden dürfen wir nicht vergessen“, unterstrich Hentschel.

Hohnes Schuldenstand liegt zum Ende des Jahres 2017 mit 982.860,95 Euro nur knapp unter einer Million. 2018 könnten die Schulden die Millionenmarke knacken, allerdings müsste dafür die größte geplante Investition – die Sanierung des Wirtschaftswegs Trift für 300.000 Euro – tatsächlich umgesetzt werden. Der Betrag ist unter Vorbehalt in den Haushalt eingestellt worden: Die Gemeinde will den Weg nur sanieren, wenn Fördermittel fließen. Zusammen mit den Anliegerbeiträgen würde sich der Eigenanteil der Gemeinde so auf 20.000 Euro reduzieren. Die zweite große Investition ist der Erwerb von weiterem Bauland, dafür sind 128.000 Euro vorgesehen.

„Die Gemeinde muss sparen“, sagte Gemeindedirektor Warncke auf CZ-Nachfrage. Freiwillige Leistungen sind deshalb kaum drin. Das wurde auch in der jüngsten Ratssitzung deutlich. Zur Diskussion stand, mehrere Gräben räumen zu lassen. Warncke sah hingegen die Eigentümer beziehungsweise die Anlieger in der Pflicht und riet davon ab, Gemeindemittel für die Unterhaltung der Gräben auszugeben. Andernfalls würde es Probleme mit der Kommunalaufsicht geben. (ath)

(Bericht Cellesche Zeitung vom 15.12.2017)