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18.12.17

Hohner Verkehr soll sicherer werden

Im dritten Bürgerworkshop der Gemeinde Hohne war die Verkehrssicherheit bereits Thema, nun hat eine Arbeitsgruppe konkrete Vorschläge unterbreitet, wie der Ort für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden kann. Was sich genau ändern soll, haben die CDU- und die WGH-Fraktion in einem gemeinsamen Antrag formuliert und in der jüngsten Ratssitzung vorgestellt.

Drei Stellen hat die Arbeitsgruppe ausgemacht, an denen die Sicherheit mit unterschiedlichen Mitteln erhöht werden soll. So lautet ein Vorschlag, am Fußgänger-Überweg an der Hohner Grundschule weiß-blau-weiße Markierungen an den Masten zu befestigen. Das solle die Aufmerksamkeit der Autofahrer und somit die Sicherheit der Schüler erhöhen, schreiben die Ratsmitglieder Svenja Thiele (CDU) und Norbert Vieweg (WGH) in dem Antrag.

Die Querungshilfe auf der Celler Straße am Ortsausgang Richtung Residenzstadt soll entschärft werden, da dort schon mehrere Unfälle passiert seien. Die Antragssteller schlagen die Geschwindigkeitsreduzierung vor dem Ortseingang auf Tempo 70, weiße Querlinien am Ortseingang und rot-weiß-rote Querbaken vor dem Graben an der Querungshilfe vor. Auch eine farbliche Markierung des Radwegs zum Schutzstreifen sei sinnvoll.

Auf dem Hohen Weg sollen bei den einbiegenden Rechts-vor-Links-Straßen sogenannte „Haifischzähne“ auf die Vorfahrtsregel hinweisen. „Fahrer auf dem Hohen Weg befinden sich gefühlt auf der Vorfahrtsstraße“, heißt es in dem Antrag. Die gezackten Straßenmarkierungen sollen zur Beachtung der Vorfahrt beitragen.

Gemeindedirektor Jörg Warncke sagte zu, die Maßnahmen beim Landkreis als Verkehrsbehörde sowie in einem Abstimmungsverfahren mit der Polizei anzuregen. Gleichzeitig zeigte er sich skeptisch, ob Tempo 70 umsetzbar sei, da diesem Vorschlag bereits in der Vergangenheit eine Absage erteilt worden war. Der Rat stellte sich hinter die Ideen zu Hohnes Verkehrssicherheit und stimmte geschlossen für den Antrag. (ath)

(Bericht Cellesche Zeitung vom 18.12.2017)