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4.06.18

Schützenfest 2018 in Hohne am Montag

Abholung des Königs

Frank (re.) und Hagen haben als Ex-Könige die nötige Erfahrung und Würde für die Flaggenparade.
Claudia und Olaf verfolgen die Hissung der Königsfahne.
Trompeter Dieter sorgt für den würdevollen musikalischen Rahmen.
Das Königsbildportrait 2018 von Olaf. Es wurde von der Regie in den Morgenstunden ein guter Zeitpunkt gewählt. Der König sieht noch richtig frisch aus.

Nachdem der neue Oberst Hinnerk am Samstag und Sonntag das Bataillon übernommen hatte,  konnte er es traditionell am Schützenfestmontag in Hohne an den Feldwebel der Jungschützen, Merlin Groß, abtreten. Die Jungschützen und die Mädchenkompanie hatten vor dem Schützenfest und an den bereits zurückliegenden zwei Festtagen eine ausgezeichnete Arbeit geleistet und für tolle Stimmung gesorgt.
Das Schützenvolk inkl. Königsscheibe machte sich in diesem Jahr erstmalig bereits bei der Abholung im bunten Outfit auf den Weg zum neuen Hauptkönig Olaf. Das Königsfrühstück am Montag sollte in diesem Jahr nicht durch die notwendigen Kostümierungsaktivitäten „zerrissen“ werden.

Nach der Ankunft und einem kleinen Umtrunk durfte König Olaf, der Macher zum ersten Mal das Bataillon als König abschreiten, um sich dann mit seiner Gattin und seiner Tochter Zoe das Anbringen der Königsscheiben anzusehen. Einträchtig prangen nun die Königsscheiben von Großvater, Vater und Sohn am Haus in der Dorfstraße. Die Königsfahne vom scheidenden König Peter war bereits zum neuen Königshaus "überführt" und standesgemäß gehisst worden.
Anschließend konnten sich die Majestäten an der Spitze des Schützenvolkes auf den Weg zum Festzelt machen.

Gut, wenn man wie der König Helfer im Hintergrund bereit hat.
Das Dreigestirn 2018: v.li.: Der Andere Mann Rainer Scholz, der König Olaf der Macher und der dritte Mann Rainer Brammer.
Das Königspaar freut sich, das Bataillon begrüßen zu dürfen.
Olaf schreitet zum ersten Mal als König das Bataillon ab.
Anbringung der Königsscheibe.
Abmarsch zum Frühstück unter der so eben angebrachten Königsscheibe.

Frühstück

König Olaf in einer entschlossenen Macherpose.
Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke
Nun ist sie am richtigen Platz. Die Königskrawatte 2018!
Die Mädchenkompanie, die sich als Motto "Fluhafen" auserkoren haben, verteilen sich im Saal zwischen den Reihen und...
...geben nach mündlichen Instruktionen für das Verhalten im Schützenfestalltag von Rabea Schulze...
...im Stile einer Sicherheitsunterweisung an Bord eines Flugzeug, Verhaltszeichen für die Schützenschwestern und Schützenbrüder.
Karl Ankermann freut sich über die finanzielle Unterstützung von den verlesenen Spender.
 

Der Vorsitzende Arnd Bönisch begrüßte Schützen und die Gäste auf dem Zelt und vor allem die neuen Majestäten am Majestätentisch. Er blickte noch einmal auf ein gutes Majestätenjahr und zwei tolle Schützenfesttage zurück und sah optimistisch in die Zukunft.
König Olaf Beugger ergriff das Wort und brachte zum Ausdruck, dass er den Titel "Der Macher" zwar für die Vergangenheit erhalten hat, aber noch viel mehr für sein Majestätenjahr gelten soll. Tadel hatte er auch dabei. Den Machern bei der Proklamation ist entgangen, dass dem König nicht die Königskrawatte überreicht wurde und dem Anderen und dritten Mann die Schulterklappen nicht standesgerecht dekoriert wurden. Der Schützenvorstand zeigte Demut und legte spontan Olaf die Krawatte um den Hals nach dem Motto: "Einfach mal machen".
Das Tischgebet sprach der König selbst und eröffnete das Frühstück.
Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke stellte das Alleinstellungsmerkmal des Hohner Schützenfestes in puncto „feiern am Werktag“ in seiner Grußrede heraus. Detailinfos aus Verwaltung und Politik hatte er nicht mitzuteilen. Vielmehr nutzte er die Gelegenheit, das aktuell wichtige Projekt „Glasfaserverkabelung“ in Erinnerung zu rufen und mit der eigenen Beteiligung der Bürger zu unterstützen.
Es schloss sich dann die Vergabe der Plaketten, Schnüre und Eicheln an. Erika Haaske verlas und König Olaf verlieh. Erika nutzte auch die Gelegenheit, sich bei den vielen Helfern zu bedanken, die sich an der Durchführung des Wettkampfschießens während des Schützenfestes beteiligt haben.

Bei der Sammlung für den Posaunenchor kam wieder ein namhafter Betrag zusammen, der mit Dankesworten von Elke Dickmann entgegen genommen wurde. 
Karl Ankermann blieb es wieder vorbehalten, den zahlreichen Geld- und Sachspendern zu danken, ohne die das Schützenfest in der bekannten Form nicht durchführbar wäre.

Auch Arnd ließ es sich nicht nehmen, sich bei den zahlreichen Helfern zu bedanken.

Als das Schützenvolk nun vom Frühstück gut genährt war, die Uniformen mit Auszeichnungen neu dekoriert strahlten und die Helfer die anerkennenden Worte vernommen hatten, gab es zum Schluss noch eine große Einlage. Eine Parodie auf die Bayrische „Boygroup VoXXclub“. Die sechs Hohner zeigten künstlerisch und körperlich den vollen Einsatz auf der Bühne und rissen das Publikum von der ersten Schuhplattlereinlage an mit. Die gute Stimmung auf dem Saal konnte das Schützenvolk direkt in den folgenden bunten Umzug mitnehmen.

Die neuen Majestäten

König Olaf Beugger der Macher und seine Claudia
Der andere Mann Rainer Scholz und seine Lisa
Der dritte Mann Rainer Brammer und seine Petra
Damenbeste Vanessa Hartung und Rene
Juniorenkönigin Nora Bendewald und Juniorenkönig Johannes Polz.
v.li.:Kinderkönig Theo Meyer, Kinderkönigin Imke Müller, Jugendkönigin Mareike Ehlers und Jugendkönig Henner Müller

Bunter Umzug

Beim bunten Umzug waren wieder zahlreiche, fantasievolle Mottokostümierungen zu bewundern. Die Einkehr fand beim Juniorenkönig Johannes Polz statt.

Auf geht es zum Juniorenkönig mit der Schützenjugend an der Spitze als Baywatcher,...
...die Mädchenkompanie mit dem Thema Flughafen hatte eine Bordcrew dabei,...
...Bodenpersonal,...
...und Fluggerät.
Die Gymnastikdamen hatten mit "Europa" auch ein facettenreiches Thema gewählt. Es ergab sich ein Folkloreumzug der Neuzeit.
Die Schützendamen begaben sich modisch in die 50er Jahre. Der Klassiker schlechthin: Pettycoat!
Kurz vor der Ankunft hatten die Jungschützen die Marschformation noch nicht aufgegeben.
Die Mädchenkompanie hat sich vom Formalismus bereits verabschiedet und "Ausschwärmen" befohlen.
Nun findet auch noch die letzte Königsscheibe ihren Platz am Elternhaus vom Juniorenkönig Johannes Polz.
Einkehr bei Johannes Polz.
Die Nachbarschaftsgelände mit ihrem Poolangebot wurde bei den Temperaturen dankend angenommen.
Die Mädchen fanden noch Zeit für eine Gruppeaufnahme.
Die Jungschützen wollten aber auch noch mit aufs Bild.
Zeit war auch noch für gruppenweises Posen.
Die Strafeneintreibung bei der Landwehr beschehrt so manchen Brüller. Adjudant Torsten Liefert stieg zum Feldwebel auf, nachdem sich sein Chef Olaf in den Königsrang verabschiedet hatte.
Torsten hatte über fast jeden Landwehrsoldaten eine Leistungsbewertung im Manöver erarbeitet. Strafvergehen blieben die Ausnahme.
Nach dem entspannenden Aufenthalt beim Juniorenkönig machte das Battailon einen Abstecher zur Wiehe. Offensichtlich hatte die Flughafengruppe nach einer Haverie eine Wasserlandung hingelegt...
...und musste von den Baywatchern gerettet werden. Diese erledigten den Job routiniert. Das Niedrigwasser der Wiehe als Folge der Dürreperiode in Hohne vereinfachte die Rettungsarbeiten.
Ausnahmsweise waren die Schaulustigen dieser Rettungsarbeiten beim Gaffen erwünscht.
 
 

Manöverende 2018

Die Kinderkönige,...
...die Jugendkönige,...
...die Juniorenkönige und...
...die übrigen Majestäten erhielten...
...einen Ehrentanz.
Offensichlich haben sich diese Landwehrsoldaten in freiwilligen Vollzug begeben. Tanzallergiker??? Jedenfalls waren an der Bratwurstbude wieder die Pommesbestände zuneige gegangen und die Kameraden mussten mit Bananen gefüttert werden.
König Olaf grüßte zur Abwechselung mal nicht im majestätischen sondern im präsidialen Stil zum Abschied. Die Beiden freuen sich auf zahlreiche repräsentative Aufgaben im bevorstehenden Majestätenjahr.
 

Auf dem Zelt trafen sich die Schützen noch einmal zu einem abschließenden Ehrentanz und der Durchführung des Rituals "Manöverende".

Auf dem Festplatz kehrte anschließend wieder Geselligkeit ein. Die Landwehr trank ein gemütliches Feierabendbier, die Schützenfrauen und die Mädchenkompanie waren eher tanzwütiger. Nachdem man sich auf dem Festplatz (wenn es noch etwas zu kaufen gab) oder in den heimischen Gärten beim Abendbrot gestärkt hatte, ging es noch einmal auf das Festzelt. DJ Volker legte wieder auf und spielte die geforderte Partymusik. Insider berichteten noch von einem Eieressen beim König. Streng genommen erstreckt sich das Hohner Schützenfest über vier Tage.

Der Verfasser dieser Berichte bedankt sich recht herzlich beim Fotografen Ulli Bendewald, der von der ersten bis zu letzten Minute das Schützenfest bildlich festgehalten hat.