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2.11.18

Geflügelschau zeigt alles rund ums Federvieh

Das gibt ein munteres Gackern: Die Ausstellungsfläche auf dem Rittergut von Steuber wurde mehr als verdoppelt. Quelle: Hendrik von Hörsten

Eine wesentlich größere Ausstellungsfläche und mehr Vielfalt an gezüchteten Rassen und Farbschlägen: Das sind die Neuerungen, mit denen die 66. Südheideschau des Geflügelzuchtvereins Celle an diesem Wochenende in Hohne aufwartet. Mehr als 120 Hühner, Zwerghühner, Tauben und Gänse werden am morgigen Vormittag auf dem Rittergut von Steuber, Dorfstraße 35, von Preisrichtern begutachtet und bewertet. Von 14 bis 18 Uhr öffnet die Geflügelschau ihre Pforten für Besucher, am Sonntag ist die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

„Auf dem Rittergut haben wir optimale Ausstellungsbedingungen“, sagt Hendrik von Hörsten, Pressewart des Vereins. Auch die rustikale Atmosphäre hat dazu beigetragen, dass die Geflügelschau seit vergangenem Jahr wieder in Hohne ausgetragen wird.

„Wir haben die Ausstellungsfläche mehr als verdoppelt“, so Ausstellungsleiter Jens Rohde. Erstmals werden in diesem Jahr Bielefelder Kennhühner und isabell-porzellanfarbige Bartzwerge zu sehen sein. Weiteres Novum: In der zweiten Ausstellungshalle werden diesmal auch Emdener Gänse und Steinbacher Kampfgänse gezeigt. „Bei ihnen handelt es sich um eine mehr als 100 Jahre alte Rasse aus Thüringen“, erklärt von Hörsten.

Insgesamt legten sich wieder mehr Menschen Hühner zu, so der Pressewart. Er spricht von einer „Rückbesinnung auf die frühere Tierhaltung“ und führt diese auch auf die zahlreichen Lebensmittelskandale zurück. (car)

(Bericht Cellesche Zeitung vom 2.11.2018)